Was ist eine Cashback Kreditkarte?

Auch mit Kreditkarten lässt sich Cashback erzielen. Wir zeigen euch wie.
Cashback Kreditkarte
Mit Cashback Kreditkarten sparen
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Shoppen gehen und bei jedem Einkauf einen Rabatt erhalten – wer träumt nicht davon? Beim Zahlen mit einer Cashback Kreditkarte bekommst du ohne zu fragen bei jedem Kauf einen kleinen Rabatt. Wir zeigen, wie Cashback Kreditkarten funktionieren und stellen die besten Angebote vor.

Wie funktionieren Cashback Kreditkarten?

Das Prinzip von Cashback Kreditkarten ist schnell erklärt. Immer wenn du einen Einkauf mit der Karte bezahlst, wird ein prozentualer Anteil des Umsatzes rückvergütet. In der Regel bewegt sich die Rückvergütung zwischen 0,5 und 1 Prozent. Kaufst du also für 100,00 Euro, liegt der Cashback bei 0,50 bis 1,00 Euro. Den Bonus erhältst du zunächst virtuell auf deinem Kartenkonto gutgeschrieben. Die Auszahlung erfolgt je nach Anbieter unterschiedlich. Während einige laufend auszahlen, erfolgt die Zahlung bei anderen jährlich oder ist an einen bestimmten Mindestumsatz gebunden. 

Unterschiede gibt es zudem, was die Form des Cashback betrifft. So lassen sich drei Varianten von Cashback Kreditkarten unterscheiden:

  • Karten mit monetärer Rückvergütung
  • Karten mit Gutschrift in Form von Punkten oder Meilen
  • Karten mit Cashback bei bestimmten Partnern

Somit zählen auch Karten zum Meilen sammeln in diese Kategorie. Eine einheitliche Definition für Cashback Kreditkarten gibt es nicht, sodass sich ein genauer Blick auf die verschiedenen Angebote in jedem Fall lohnt.

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Für wen lohnt sich eine Cashback Kreditkarte?

Lohnenswert ist eine Kreditkarte mit Cashback immer dann, wenn damit hohe Umsätze erzielt werden. Kaufst du beispielsweise jährlich für 5.000 Euro ein, bekommst du immerhin etwa 50 Euro zurück. Bei einem monatlichen Umsatz von nur 100 Euro macht eine Cashback Kreditkarte dagegen nur wenig Sinn. Hier sollte bei einer Kreditkarte auf andere Aspekte wie die Jahresgebühr oder kostenlose Bargeldabhebungen geachtet werden.

Gibt es auch Nachteile?

Einen echten Nachteil gibt es bei der Cashback Funktion von Kreditkarten nicht. Wichtig ist jedoch, bei der Entscheidung für ein Angebot alle Leistungen und kosten im Blick zu behalten. Keinesfalls solltest du dich ausschließlich wegen des Cashback für eine bestimmte Kreditkarte entscheiden. Wenn der Jahrespreis höher ist als der erzielte Cashback macht die Anschaffung nur wenig Sinn. Eine weitere mögliche Kostenfalle ist die Teilzahlungsfunktion.

Cashback Kreditkarten Vergleich

Cashback Kreditkarten Empfehlungen

DKB Cash

Die Deutsche Kreditbank bietet in Kombination zum kostenlosen Online-Konto eine gebührenfreie Visakarte an. Damit kannst du dir beim Online-Shopping einen Cashback von bis zu 20 Prozent sichern. Die Visakarte der DKB zählt aktuell zu den besten Cashback Kreditkarten. Zu den mehr als 400 Partnershops gehören unter anderem OTTO, Galeria Kaufhof, Fressnapf sowie eine Reihe von Reiseveranstaltern. 

Nach der Anmeldung zum Onlinebanking einfach den gewünschten Shop auswählen und über den Partnerlink auf die Shop-Seite wechseln. Anschließend wie gewohnt einkaufen und mit der DKB Visakarte bezahlen. Der Cashback wird zunächst vorgemerkt und nach Bestätigung durch den Partner direkt auf dem Kreditkartenkonto gutgeschrieben. 

Targobank Gold Karte

Die Gold Karte der Targobank ist ein spezielles Angebot für Shopping-Fans. Für jeden mit der Karte bezahlten Einkauf bekommst du 1 Prozent Cashback gutgeschrieben. Zusätzlich profitieren Karteninhaber bei zahlreichen Vertragspartnern von weiteren Rabatten. Für eine Buchung bei Urlaubsplus gibt es beispielsweise einen Nachlass von 5 Prozent. Der erzielte Cashback wird im Folgemonat automatisch auf das Kartenkonto gebucht. Als weiteres Extra beinhaltet die Visakarte eine Einkaufs-Schutzversicherung. 

Die Targobank bietet ihre Gold Karte unabhängig von einem Girokonto zu einem Jahrespreis von 59,00 Euro an. Die Partnerkarte gibt es für 30 Euro. Wer gleichzeitig ein Konto besitzt, kann weltweit an allen Geldautomaten mit Visa-Zeichen kostenlos Bargeld abheben. 

Amazon Visakarte

Ein ebenfalls sehr reizvolles Angebot ist die Visakarte von Amazon. Der Versandhändler bietet die Kreditkarte in Kooperation mit der Landesbank Berlin an. Für Prime Mitglieder gibt es die Visakarte dauerhaft kostenlos. Ohne Mitgliedschaft fällt ab dem zweiten Jahr eine Jahresgebühr von 19,99 Euro an. Die erstmalige Beantragung wird mit einer Startgutschrift von aktuell 40,00 Euro belohnt. 

Bei jedem Einkauf auf Amazon.de bekommst du als Prime Mitglied einen Cashback von 3 Prozent gutgeschrieben. Bist du kein Prime Kunde beträgt die Rückvergütung zwei Prozent. Für Einkäufe in anderen Geschäften schreibt dir Amazon maximal 0,5 Prozent des Umsatzes gut. 

Den Cashback bekommst du in Form von Punkten. Diese lassen sich leicht umrechnen. Jeder Punkt ist ein Eurocent wert. Unabhängig von der Anzahl kannst du die Punkte bei jedem Einkauf auf Amazon.de einlösen. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, Punkte auf die Jahresgebühr anrechnen zu lassen. 

Ansonsten bietet die Visakarte alle Vorteile einer klassischen Kreditkarte. Einkäufe sind innerhalb des Euro-Raums kostenfrei. Bargeld kannst du im Rahmen eines vorhandenen Guthabens kostenlos abheben. Außerhalb des Guthabens fällt hierfür eine Gebühr an. Zudem solltest du den Rückzahlbetrag auf 100 % setzen. So vermeidest du Kosten für Teilzahlungen.

Fazit zu Cashback Kreditkarten

Der Cashback ist bei Kreditkarten eine attraktive Option. Lohnenswert ist der Einsatz insbesondere bei einem hohen Jahresumsatz. Stehen mehrere Karten mit ähnlichen Leistungen und Konditionen zur Auswahl, empfehlen sich Modelle mit einer direkten Rückvergütung. Falls du dir extra wegen des Cashback eine Kreditkarte zulegen möchtest, sollte der mögliche Cashback höher sein als die Jahresgebühr.

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